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Von unserem Hotel aus können viele Tagesausflüge
unternommen werden. Die charakteristischsten sind zweifellos der
Besuch der zahlreichen Villen und Parks in der Umgebung:
Villa del Balbianello
bei Lenno,
Villa Carlotta
in Tremezzo,
Villa Monastero
in Varenna und
Villa Melzi
in Bellagio, um nur die wichtigsten zu nennen.
Ein anderer Tagesausflug könnte der Besuch der Provinzhauptstadt
Como sein. Abfahrt vom Hotel mit dem Schiff und nach einem
bewundernden Blick auf unseren schönen See von Brunate aus, einer
kleinen Ortschaft hoch über Como, von dort mit einer
charakteristischen Zahnradbahn erreichbar, am Abend Rückkehr nach
Lenno. Vielleicht aber auch ein kleiner Schiffsausflug im Zentrum
des Comer Sees, bei dem Sie die hier angesiedelten malerischen Orte
besuchen können. |
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Lenno und die riviera
Lenno
ist ein wichtiges Zentrum am
westlichen Ufer des Comer Sees, zwischen Lavedo und Portezza
gelegen. Hier beginnt das Ufer, das unter dem Namen Tremezzina
bekannt ist und der Maiolica endet.
Die comaskischen Historiker des 17. Jahrhunderts stellten die
Behauptung auf, dass hier eine der beiden Villen von Plinius dem
Jüngeren gestanden habe, (1. Jahrhundert n.Chr.), von ihm
„Comoedia“ genannt. Nicht weit vom Ort entfernt liegt Azzano, wo
im Jahre 1945 im Ortsteil Giulino Benito Mussolini und Claretta
Petacci erschossen wurden.
Von Lenno
aus führt ein, wenn auch beschwerlicher, Panoramaweg auf den
Monte di Tremezzo (1700 m.) Besonders
beeindruckend ist ein Ausflug mit dem Schiff an den Ufern des
sees entlang, an der Landzunge
vorbei, auf deren Höhe sich die Villa Balbianello erhebt, weiter
zur Isola
Comacina. |
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Lenno
In einer tiefeingeschnittenen Bucht zwischen der
Halbinsel Lavedo und Portezza gelegen.
Beachtenswerte historische Zeugen aus der Vergangenheit wie:
Krypta und Baptisterium aus romanischer Zeit der
Gemeindekirche S. Stefano, die Kirche S. Andrea (11. Jh.),
das Kloster Acquafredda (12. Jh.), der Wallfahrtsort
Soccorso mit dem Sacromonte.
Beeindruckend der Blick auf den see
und die Spitze von
Bellagio. Ein unbedingtes
Muss der Besuch der Villa Balbianello, auch „Ort der
Glückseligkeit“ genannt, eine der schönsten und romantischsten
Villen des Sees überhaupt. |
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Argegno
Argegno ist eine der kleinsten Gemeinden des Comer
sees. Die Brücke aus romanischer Zeit,
die verwinkelten Gassen des Mühlenviertels , seine auf terrassierten
Hängen verschachtelten alten Häuser und die in den Fels gehauene
Kanalisation aus dem 16. Jh. sind ein Stück Geschichte, das völlig
intakt auf unsere Zeit überkommen ist. Hervorzuheben die
Wallfahrtskirche S. Anna aus dem 17. Jh. und die Schwebebahn
nach Pigra. |
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Bellagio
Das Zentrum des sees heisst
Bellagio, auf der äussersten Spitze einer Halbinsel, welche die
beiden Arme des Sees voneinder trennt, gelegen. Schon Plinius der
Jüngere rühmte seine Schönheit, ebenso der lombardische Adel,
welcher hier ein italienisches Versailles schuf. Berühmt für
seine Parkanlagen der Villa Serbelloni und Villa Melzi,
den kunsthistorischen Wert der herrlichen Kirchen wie die
Basilika S. Giacomo (12.Jh.), S. Giorgio und S.
Martino (aus romanischer Zeit), S. Giovanni Battista
(Barock). |
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Griante - Cadenabbia
Auch "Riviera delle Azalee" genannt wegen ihrer einzigartigen
vom Klima begünstigen Lage. Azaleen und Blumen aller Art sind der
Stolz und die Visitenkarte der eindrucksvollen Parkanlagen:
angefangen bei den berühmten Villen wie Villa Carlotta, Villa
Collina, Villa Maria, dem Parco dei Faggi bis hin zum Parco delle
Betulle.
Cadenabbia ist dem See am nächsten gelegen.
Hier haben sich die meisten touristischen Aktivitäten entfaltet. |
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Menaggio
Gilt ein wenig als die „Hauptstadt“ der Seemitte mit
Schwerpunkt Sport: Wasserski, Kletterpark, Reiten, Tennis,
Basketball, Trekking und Volleyball bilden das sportliche Angebot
dieses Touristenzentrums. Bedeutend das kunsthistorische Erbe. Zu
besichtigen sind: S. Stefano (Barock auf romanischem
Fundament), Reste einer mittelalterlichen Burg, S. Carlo und
S. Rocco (aus dem 16. Jh.), der schiefe Turm von S.
Bartolomeo und Michele (aus dem 12.Jh.) im Ortsteil Nobiallo. |
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Sala Comacina
Ein Schmuckkästchen direkt gegenüber der
Isola Comacina. Die Gegend ist
reich an Villen, von denen besonders die Villa Rachele (aus dem 18.
Jh.) hervorzuheben ist, zu deren Gästen Cesare Beccaria, Alessandro
Manzoni und Cesare Cantù zählten; des weiteren Villa Giussani und
Villa Bonfiglio. Am Ortsausgang befindet sich die
Schiffsanlegestelle, von wo aus die
Isola Comacina
erreichbar ist, wegen ihres archeologischen Wertes auch das
mittelalterliche
Pompei des Comer Sees genannt. |
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Grandola ed Uniti
Naggio, Velzo, Codogna, Cardano, Gonte und Grona sind die
sechs Ortschaften, die zusammen die Gemeinde Grandola e Uniti
bilden. Dörfer inmitten von Kastanienwäldern, rustikalen Einkehren,
wo man herrlich essen kann. Ausgangspunkt für romantische
Spaziergänge. |
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Tremezzo
Klimaparadies zu Füssen der Alpen. Von hier aus Blick auf die
Grigna mit ihren atemberaubenden Sonnenuntergängen,
schattierend vom zartesten Rosa bis zum glühendesten Rot. In seinen
geschützten Gärten wachsen Oliven, Zedern, Orangen, Zitronen, Palmen
und selbst der äquatoriale Gummibaum. Die Villen sind von grosser
architektonischer Bedeutung, sie reichen vom Neoklassizismus bis zum
Jugendstil. Die Villa La Quiete berühmt wegen ihrer
herrlichen italienischen Gartenanlage, die Villa La Carlia
wegen ihrer wunderbaren begrünten Freitreppe, die bis zum See
hinunter reicht. |
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Varenna
Ein Ort der Gegensätze: einerseits lebendiges, modernes
Touristenzentrum, Verkehrsknotenpunkt der Comer See Schiffahrt, ist
es andererseits Hüter guterhaltenen Überreste aus dem Mittelalter:
S.Giovanni Battista (X-XI. Jh.), die Propsteikirche S.
Giorgio (XII. Jh). Besonders beeindruckend wegen ihrer
malerischen Lage über dem See Villa Monastero und Villa Cipressi.
Der Fluss Fiumelatte ist als kürzester Fluss Italiens ins Guiness
Buch der Rekorde eingetragen: Er ist nur 250 Meter lang und
existiert nur sechs Monate im Jahr. |
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L'Isola Comacina
Das einzige, winzig kleine Stückchen Erde, das aus den Tiefen des
Comer Sees hervorragt. Die Isola Comacina erscheint uns wie ein
bewaldeter Felsen in einer Bucht des westlichen Armes des Comer
Sees, die sich zwischen Argegno und der Halbinsel Lavedo von Lenno
erstreckt. Der Teil des Sees zwischen der Isola Comacina und dem
Westufer, wo vor Anker liegende Boote in stillem Wasser dümpeln,
wird seit jeher Zoca de l’Oli genannt: Wasser, so glatt und
unberührt wie Öl. Olivenöl wird an diesem Küstenstreifen des Comer
Sees noch in althergebrachter Weise gewonnen. Grundlage sind die an
seinen Uferhängen angebauten Olivenbäume. Die Isola Comacina stellt
wegen ihrer historischen Bedeutung, ihren Ausgrabungen, dem
besonderen Reiz ihrer Landschaft, ihrer touristischen Attraktivität,
der Anziehungskraft und Faszination des San Giovanni Festes, das
hier zu Beginn des Sommers stattfindet, einen Ort von grösster
Wichtigkeit für den Comer See dar. |
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Der Comer See
Der geologische Ursprung des Comer Sees geht, wie der
vieler italienischer Voralpenseen, auf Gletscher der Eiszeit zurück.
Zur Zeit des Quartiärs war das gesamte Becken von einem grossen
Gletscher bedeckt, der über die Arme von Como und Lecco hinaus bis
in die Brianza reichte, wo er die heutigen Moränenhügel entstehen
liess. Der See bildete sich in der vom Gletscher geschaffenen
Ausschürfung. Zeuge seines langsamen Verlaufes sind Gesteine, die
noch heute Zeichen der Erosion tragen und zahlreiche, hauptsächlich
auf den Höhen des Triangolo Lariano (Comer See Dreieck)
anzutreffende Findlinge. Seit prähistorischer Zeit besiedelt, war
der Comer See seit je als Verbindungsweg zwischen den
nördlichen Regionen und der Poebene von grosser Bedeutung. Nach den
Galliern siedelten sich hier die Römer an. Sie bauten auf der
Westseite des Sees eine Strasse, die den „Larius“ mit der Rezia
verband und schufen so einen strategisch wichtigen Punkt. |
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Später, unter langobardischer Herrschaft, wurde
diese Strasse, die noch heute den Namen „Regina“ trägt, von Kònigin
Teodolinda wiedereröffnet und in Stand gesetzt.
Aufgrund der strategischen Bedeutung des Sees, der den Zugang zu den
Gebirgspässen Maloja und Splügen gestattete, war das Gebiet über
Jahrhunderte hinweg Invasionen und Besetzungen ausgeliefert.
Nach den Franken musste die Stadt Como, um das Jahr 1000 autonome
Gemeinde geworden, immer wieder um dieses Recht der freien Stadt
kämpfen. Später wurde sie der Herrschaft der Visconti und Sforza
unterworfen. Deren Absicht war es, das Flussbett der Adda zu
verbreitern, um damit einen Wasserweg zum Herzogtum Mailand zu
schaffen; aus diesem Grund öffneten sie als erstes den Naviglio von
Paderno. Es folgten Fremdherrschaften wie die der Spanier, der
Österreicher und für kurze Zeit auch die der Franzosen. Im 19. Jh.
wurde der Comer See wegen des Romans „Die Verlobten“ von
Alessandro Manzoni berühmt. Die Geschichte ist am Arm von Lecco
angesiedelt. |
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Wissenswertes über den See
Der Comer See ist mit einer Ausdehnung von 146 qkm der
drittgrösste See Italiens, nach dem Garda See und dem Verbaner See
(Lago Maggiore). Seine charakteristische Form eines auf dem Kopf
stehenden Ypsilons beruht auf seinen drei Armen: Colico im Norden,
Lecco im Südosten und Como im Südwesten bei einer Gesamtlänge von
170 km. Die grösste Länge zwischen Como und Gera Lario beläuft
sich auf 50 km; die grösste Breite, zwischen Fiumelatte und
Cadenabbia beträgt 4,4 km; die engste Stelle liegt zwischen Careno
und Torriggia, die Breite beträgt hier nur 650 m; die tiefste Stelle
liegt zwischen Argegno und Nesso. Hier ist der See 410 m tief. Damit
ist der Comer See der tiefste europäische See; die mittlere
Meereshöhe liegt bei 199 m.
Der See ist auf seiner gesamten Länge von Bergen umgeben, von denen
der Monte Legnone oberhalb von Colico mit 2609 m der höchste ist. In
den Comer See fliessen 37 Wasserläufe. Die Adda ist der wichtigste,
gefolgt von der Mera. Die Adda ist der einzige ausführende
Wasserlauf. Sie verlässt den See bei Lecco und fliesst, nachdem sie
die Seen Garlate und Olginate gebildet hat, weiter in Richtung Po. |
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